Samstag, 14. März 2009

Retten macht Schule

Mit der Aktion „Retten macht Schule“ setzen sich die Björn Steiger Stiftung, prominente Paten und zahlreiche engagierte Helfer für die Lebensrettung ein. Ziel ist mit einer Unterrichtsstunde pro Jahr in allen siebten Klassen deutscher Schulen, Jugendliche zu Lebensrettern auszubilden.


Jeder weiß es eigentlich: Erste-Hilfe ist überlebenswichtig. Fakt ist aber, dass sich die meisten Deutschen unsicher fühlen, wenn es darum geht, Erste-Hilfe tatsächlich zu leisten. Kinder und Jugendliche gehen unbefangener an dieses Thema heran und sind bereits ab dem 12. Lebensjahr in der Lage einen Erwachsenen Menschen mühelos wieder-zu-beleben. Die Unterrichtseinheit „Erste-Hilfe“ und die Wiederholung des Gelernten bei der Führerscheinprüfung ist ausreichend, um die wichtigen Handgriffe der Ersten Hilfe nicht mehr zu vergessen.Die Jugendlichen erfahren während der Erste-Hilfe-Schulungen wie wichtig das Thema ist, aber auch wie leicht es sein kann, Hilfe zu leisten. So sollen ausgebildete Lehrkräfte und eine Million Übungspuppen dafür sorgen, dass die 7.-Klässler zukünftig in der Lage sind, Mitmenschen z.B. mit der klassischen Herz-Lungen-Wiederbelebung zu retten. Wiederholung hilft nicht nur bei Vokabeln lernen. Daher soll dieser Aktionstag ab 2009 in den kommenden fünf Jahren, mit Start in Berlin, jedes Jahr im November stattfinden, um das Thema im Bewusstsein der Bevölkerung zu halten.